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Richard III. (England)Richard III. ( - 2. Oktober 1452; † 22. August 1485) war König von England von 1483 (Krönung am 6. Juli) bis 1485.
Im Schatten Eduards IV.
1485
Richard wurde auf Fotheringay Castle als achter Sohn von Richard, Herzog von York, und dessen Gemahlin Cecily Neville geboren und hatte einen gewichtigen Anspruch auf den englischen Thron, den zu dieser Zeit König Heinrich VI. innehatte. Er nahm an den Rosenkriegen zwischen den Verbündeten des Hauses Lancaster und des Hauses York während der letzten Hälfte des 15. Jahrhunderts teil. Als sein Vater in der Schlacht von Wakefield fiel, war Richard noch ein Junge, der fortan unter die Fittiche von Richard Neville, 16. Earl of Warwick gestellt wurde, der in der Geschichte als "Königsmacher" bekannt wurde, da er selbst einen erheblichen Einfluss auf den Fortgang der Rosenkriege hatte. Warwick half, Heinrich VI. vom Thron zu stürzen und ihn durch Richards ältesten Bruder Eduard IV. zu ersetzen. Während der Herrschaft seines Bruders bewies Richard als Herzog von Gloucester seine Loyalität und vor allem in der Spätphase der Rosenkriege große Fähigkeiten als Heerführer. Im Oktober 1470 floh er gemeinsam mit seinem älteren Bruder ins Exil nach Alkmaer in Holland, während beider mittlerer Bruder, George Plantagenet, Herzog von Clarence sich mit Warwick verbündete, der inzwischen auf die lancastrische Seite gewechselt war. Am 14. März 1471 kehrte Richard im Gefolge Eduards IV. nach England zurück. Beim Marsch auf London traf Clarence sich mit seinen Brüdern, erhielt von Eduard die Vergebung und schloss sich wieder dem Haus York an. Kurz darauf schlug Eduard das Haus Lancaster endgültig. Der gefangene und schwachsinnige Heinrich VI. wurde ermordet.
Fast sofort begannen neue Auseinandersetzungen, diesmal zwischen den Brüdern Georg von Clarence und Richard von Gloucester. Georg hatte als Ehemann Isabella Nevilles, der Tochter des Grafen von Warwick, den Anspruch auf die Hälfte der umfangreichen Nevillschen Besitzungen, die von der Krone eingezogen worden waren. Da er seinen Schwager Eduard, den Sohn Heinrichs VI., getötet hatte, der mit der jüngeren Neville-Tochter Anne verheiratet gewesen war, beanspruchte er das komplette Erbe. Hier setzte allerdings der zu diesem Zeitpunkt neunzehnjährige Richard an, der Anne heiraten wollte. Georg konnte Richards Ansprüche nicht ganz unterdrücken, machte aber seine Zustimmung zur Hochzeit im Februar 1472 von der massiven Zuteilung politischer Ämter und Neville-Ländereien durch Eduard IV. abhängig. Richard durfte schließlich Anne heiraten, wurde aber mit kleineren Ländereien und den Ämtern des Constable of England und des Warden of the Forests North of the Tenth vergleichsweise bescheiden bedacht. Vor allem letzteres Amt ermöglichte es Richard aber in den Folgejahren, eine stabile Machtbasis im Norden Englands aufzubauen. Allen voran erlangte er in der vormals lancastrischen Stadt York eine große Popularität. Zudem deuten alle Quellen darauf hin, dass seine Ehe mit Anne Neville äußerst harmonisch war. Richard und Anne hatten einen Sohn, Edward von Middleham ( - 1473 † 9. April 1484), der kurze Zeit, nachdem ihm der Titel des Prinzen von Wales verliehen worden war, verstarb. Anne verstarb ebenfalls vor Richard.
Georg sank derweil immer weiter in der Gunst seines Bruders Eduard IV. Nach dem Tod seiner Frau Isabella 1476 versuchte er, eine Hochzeit mit Maria, der Erbin Burgunds, zu arangieren, was Eduard ihm aber verbot. Als er kurz darauf in mehrere Prozessen unzulässig Druck auf die Gerichte ausübte, leitete Eduard einen Hochverratsprozess gegen seinen Bruder ein. Am 18. Februar 1478 wurde der Tod Georgs bekanntgegeben. Der Sage nach durfte er, als letzte Gnade seines Bruders, seine Todesart aussuchen: George Plantagenet, der Herzog von Clarence, wurde in einem Fass Malmsey-Wein ersäuft.
Die Knaben im Tower
Am 9. April 1483 starb Eduard IV. überraschend nach nur einwöchiger Krankheit. Das Königreich hinterließ er seinem ältesten Sohn, dem zwölfjährigen späteren Eduard V.; zum Vormund, auch für den neunjährigen Richard, den Herzog von York, bestimmte er seinen Bruder Richard. Gemeinsam mit dem Kronrat sollte Richard während der Minderjährigkeit des Thronerbes auch das Land regieren.
Der Kronrat bestand allerdings aus verschiedenen streitenden Parteien, unter anderem die Richards und die der Königinwitwe Elisabeth Woodville. Im April 1483 kam es zu turbulenten Szenen, in denen die Fraktionen des Thronrats jeweils versuchten, möglichst viele Verbündete zu gewinnen, die Kontrolle über den unmündigen Thronfolger, den Staatsschatz und die Flotte zu erlangen. Ende April befand sich Elisabeth Woodville im Besitz von Staatsschatz und Flotte, während Richard den reichen und militärisch starken Lordkanzler Wilhelm Hastings, 1. Baron von Hastings, sowie Heinrich Stafford, den Herzog von Buckingham, beide Mitglieder des Thronrats, auf seine Seite ziehen konnte. Der junge Eduard befand sich mit einer starken Leibgarde in Stony Stratford nahe Nottingham. Dort traf Richard am 30. April 1483 mit ihm zusammen. Er informierte seinen Neffen, dass seine Mutter offensichtlich den letzten Willen Eduards IV. missachtet hatte und seine, Richards, Einsetzung als Protektor zu verhindern suchte. Darauf begab sich Eduard, ob gezwungen oder freiwillig, in Richards Obhut. Sein bisheriger Hofstaat wurde gefangen gesetzt. Die Woodville-Fraktion in London reagierte mit Panik. Elisabeth begab sich mit ihren Kindern in die Abtei von Westminster, wo ihnen Asyl gewährt wurde. Ihr Bruder verließ mit der Flotte das Land. Der übrige Thronrat billigte dagegen Richards Schritt, der ankündigte, mit seinem Neffen zu dessen Krönung nach London zu kommen, wo sie am 4. Mai einzogen.
Richard und der Herzog von Buckingham wurden zu den dominierenden Figuren des Kronrats. Parlament und eine Synode der englischen Kirche wurden einberufen, um die Krönung Eduards vorzubereiten. Der zukünftige König sollte diese Zeit auf Buckinghams Betreiben im Tower, damals als Schloss durchaus ein angemessener Wohnsitz, erwarten. Unterdessen fühlte sich Lordkanzler Hastings angesichts des Aufstiegs Buckinghams zurückgesetzt. Er nahm gemeinsam mit anderen Ratsmitglieder Kontakte zur Woodville-Fraktion auf, die aber bald enttarnt wurden: Am 13. Juni 1483 beschuldigte Richard Hastings des Verrats und verurteilte ihn ohne Gerichtsverhandlung unverzüglich zum Tode. Nach der Beichte wurde er im Hof vor der Tower-Kapelle auf einem Stück Bauholz enthauptet. Drei andere Mitglieder der Verschwörung - der Bruder der Königin, Lord Rivers, ihr zweiter Sohn Richard Grey, und Eduards V. Kammerherr Sir Thomas Vaughan - wurden anderswo verurteilt und hingerichtet. Lediglich Jane Shore, eine Mätresse von König Eduard IV., dessen Stiefsohn Thomas Grey (der sich der Strafverfolgung entzog, indem er ebenfalls um Asyl in der Westminsterabtei mit seiner Mutter ersuchte), und schließlich der neue Lord Hastings wurde nur wegen geringer Vergehen zu öffentlicher Buße und kurzzeitiger Inhaftierung verurteilt.
Inzwischen hatte Robert Stillington, der Bischof von Bath und Wells, in London zu verkünden begonnen, dass die Kinder von Elisabeth Woodville und Eduard IV. illegitim seien, weil der König sich zuvor mit Eleonore, der mittlerweile verstorbenen Tochter des Grafen von Shrewsbury, verlobt gehabt habe. Beweisen ließ sich dieser Vorwurf nicht, doch er verbreitete sich schnell in London. Die logische Schlussfolgerung war, dass Richard als legitimer Thronfolger gelten musste. Ob Richard den Anschuldigungen Stillingtons wirklich Glauben schenkte, oder ob er sie lediglich als günstige Gelegenheit betrachtete, den Thron zu usurpieren, lässt sich heute nicht mehr klären. Am 23. Juni vertrat Buckingham vor einer Adelsversammlung Richards Thronanspruch. Am 25. erklärte das Parlament Richard zum rechtmäßigen Thronfolger. Die Vorgänge im Parlament sollen in einem Dokument mit dem Titel "Titulus Regius" enthalten sein, das das Parlament einige Monate später herausgab, um Erklärung für das Tun zu liefern. Lediglich eine einzige Kopie des Dokumentes ist bis heute erhalten. Einen Tag später trat Richard III. als letzter König aus dem Haus York und damit auch aus dem Haus Plantagenet seine Herrschaft an. Eduard und sein Bruder Richard blieben im Tower. Die älteren Brüder Richards waren tot. Die Söhne von George, Herzog von Clarence, kamen nicht in Frage, da sie durch das Komplott ihres Vaters des Thrones unwürdig waren.
Am 8. September wurde Richards III. Sohn Edward von Middleham in York als Prinz von Wales investiert. Damit trug er den traditionellen Titel der englischen Thronfolger. Sir James Tyrell, ein Gefolgsmann Richards, wurde in diesen Tagen beauftragt, Insignien aus dem Londoner Tower und Festkleidung für die königlichne Knappen für diesen Anlass nach York zu bringen. Dieser Botengang wird immer wieder mit dem Verschwinden des jungen Eduard und seines Bruders Richard in Verbindung gebracht. Möglicherweise hatte Richard III. Tyrell beauftragt, seine Neffen zu ermorden. Allerding hielt sich der (kurz darauf verräterische) Herzog von Buckingham - der Konnetabel von England war und als solcher jederzeit Zugang zum Tower hatte - zum vermuteten Todeszeitpunkt der Kinder in London auf (die Kinder waren auch für den vom Herzog unterstützten Heinrich Tudor (Heinrich VII.) ein Thronhindernis). Letztendlich konnte ihr Schicksal aber niemals endgültig geklärt werden. Sie verschwanden im Spätsommer 1483 einfach von der Bildfläche. Vermutlich wurden sie ermordet, aber selbst das ist, trotz späterer Funde von Kinderskeletten im Tower, nicht eindeutig bewiesen.
Siehe auch: Prinzen im Tower
Das Ende der Plantagenets
Richard III. begann sofort nach seinem Herrschaftsantritt damit, Woodville-Vertreter aus den wichtigen Positionen des Königreichs zu entfernen. Im Oktober 1483 ließ er seinen vormaligen Verbündeten Heinrich Stafford, den Herzog von Buckingham, als Verräter ausrufen. Buckingham hatte mit Heinrich Tudor, dem letzten Erben des Hauses Lancaster und späterem König Heinrich VII., Kontakt aufgenommen und ihn zum Einfall in England ermuntert. Am 1. November wurde der Herzog in Buckingham hingerichtet. Doch das Haus York sollte ihn nicht lange überleben. Anfang April 1484 starb der Thronfolger Eduard, Königin Anne am 16. März 1485.
Am 7. August 1485 landete Heinrich Tudor schließlich doch in England. In Milford Haven ging er mit walisischen und französischen Truppen sowie einem Söldnerkontingent an Land. Ohne auf nennenswerten Widerstand zu stoßen konnte er in einem Eilmarsch Lichfield erreichen. Richard zog ihm entgegen und am Montag, 22. August, wurde bei Market Bosworth um die Krone Englands gekämpft. Zunächst schien Richard III. mit seinem zahlenmäßig überlegenen Heer die Oberhand zu behalten, als er jedoch versuchte, den passiv agierenden Heinrich Tudor direkt anzugreifen, wechselte Richards Verbündeter Sir William Stanley die Seiten. Für Richard bedeutete dies das Todesurteil. Sein Leichnam wurde geschändet, im Wirtshaus The New Wake in Leicester ausgestellt und schließlich im dortigen Franziskanerkloster bestattet. Während der Auflösung der Klöster sollen seine sterblichen Überreste in den nahen Fluss Soar geworfen worden sein, obwohl es Indizien dafür gibt, dass seine Überreste in Leicester verblieben sind. Eine Gedächtnistafel in der Kathedrale erinnert dort an ihn. Die zweifelhafte Frage des Königstitel ließ Heinrich im November 1485 durch das Parlament "klären", welches spitzfindig befand, daß dieser der richtige König von England sei, weil er sich auf dem Thron befinde. Außerdem wurden Richard III. und 28 seiner Hauptanhänger zu Hochverrätern erklärt, da man den Beginn von Heinrich's Herrschaft auf den Vorabend von Bosworth zurückdatierte und somit das königliche Heer in eine Rebellenbande verwandelte. Mit ihm begann die Ära des Hauses Tudor.
Seit seinem Tod genießt Richard III. einen zweifelhaften Ruf. Moderne Historiker sehen die üble Nachrede als Folge der verwischten historischen Überlieferung der ihm nachfolgenden Tudor-Epoche und teilweise in der Adaption seiner Figur durch William Shakespeare. Richard wird in späterer Literatur häufig als Krüppel geschildert, was damals als Beweis eines bösartigen Charakters galt. Ein bekanntes Bild, das ihn mit Buckel zeigt, ist aller Wahrscheinlichkeit nach in der Tudorzeit manipuliert worden. Die wenigen zeitgenössischen Beschreibungen bezeichnen ihn eher als schmächtigen, wenn auch sehr drahtigen und kampferprobten Mann. Es konnte jedoch in jüngerer Zeit ermittelt werden, dass die meisten ihm untergeschobenen Verbrechen nicht durch ihn begangen sein konnten. Bisher ungeklärt ist auch, ob er für den Tod seiner beiden Neffen, der Prinzen im Tower, einzustehen hatte.
Weblinks
- [http://www.mittelalter-genealogie.de/mittelalter/koenige/england/richard_3_koenig_vo_england_+_1485.html genealogie-mittelalter.de]
Richard III.
Kategorie:Haus York
Kategorie:Herzog (Gloucester)
Kategorie:Mann
Kategorie:Geboren 1452
Kategorie:Gestorben 1485
ja:リチャード3世 (イングランド王)
2. OktoberDer 2. Oktober ist der 275. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 276. in Schaltjahren) - somit bleiben 90 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
Schaltjahren
- 1187 - Saladin erobert Jerusalem und beendet damit eine 88jährige christliche Herrschaft.
- 1904 – Während des Aufstands der Herero erlässt der deutsche General Lothar von Trotha seinen berüchtigten "Aufruf an das Volk der Herero".
- 1906 – Die als das erste moderne Schlachtschiff geltende HMS Dreadnought wird in den Dienst gestellt.
- 1911 - Deutschland: An den preußischen Schulen wird die Schulstunde auf 45 Minuten gekürzt.
- 1944 - Der Warschauer Aufstand endet mit der Kapitulation der Polnischen Heimatarmee und der fast völligen Zerstörung der Stadt durch die Deutschen.
- 1948 - Die UdSSR beginnt in Sibirien mit dem Bau von Atomwaffen.
- 1954 - Auf der Londoner Außenministerkonferenz wird die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland und die Aufnahme in die Nato beschlossen.
- 1958 - Guinea erlangt seine Unabhängigkeit von Frankreich.
- 1958 - Sékou Touré wird Staatspräsident von Guinea
- 1968 - Mexiko: Massaker von Tlatelolco (Mexiko-Stadt).
- 1984 - Schweiz: Elisabeth Kopp wird als erste Frau in den Bundesrat gewählt.
- 1988 - Estland: Die estnische Volksfront wird in Tallinn gegründet.
- 1992 - Brasilien: Bei einer Gefangenenrevolte im völlig überfüllten Gefängnis Carandiru in São Paulo werden 200 Insassen erschossen.
- 1992 - Bulgarien: Der frühere Regierungschef Andrej Lukanov wird in Sofia auf offener Straße von Unbekannten erschossen.
- 1996 - Armenien: Präsident Lewon Ter-Petrosjan und Regierungschef Grant Bagratjan werden wieder gewählt.
- 2001 - NATO: Nach dem Terroranschlag vom 11. September wird in Brüssel erstmalig der Bündnisfall ausgerufen.
Wirtschaft
- 2001 - Schweiz: Grounding der Swissair. Die hochverschuldete Schweizer Airline muss den Flugbetrieb einstellen.
Wissenschaft, Technik Swissair
- 1955 - ENIAC, der zu den ersten Computern zählte, wird abgeschaltet. Er war einer der letzten mit dem Dezimalsystem operierenden Computer.
- 1991 - Österreich/Russland: Franz Viehböck fliegt als erster Österreicher ins All.
Kultur
- 1886 - Uraufführung der Operette Lorraine von Rudolf Dellinger am Carl Schultze Theater in Hamburg.
- 1897 - Uraufführung der Oper Porin (Demeter) von Vatroslav Lisinski in Zagreb.
- 1915 - Uraufführung der Operette Der künstliche Mensch von Leo Fall in Berlin.
- 1925 - Premiere von Josephine Bakers La Revue Négre in Paris.
- 1979 - Uraufführung der Oper Der Aufstand von Helmut Eder in Linz.
- 1995 - Deutschland - Österreich - Schweiz: Der erste 3sat-TV-Magazin Kulturzeit geht auf Sendung.
Religion
- 1187 - Die Eroberung Jerusalems durch Sultan Saladin führt zum Dritten Kreuzzug.
- 2005 - Eröffnung der 11. ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode der katholischen Kirche in Rom.
Katastrophen
- 1942 - Untergang des Flakkreuzers "Curacoa" vor der Nordküste Irlands nach einer Kollision mit dem als Truppentransporter fahrenden Passagierschiff "Queen Mary" (beide Großbritannien). 331 Mann von der 430 Mann starken Besatzung des Kreuzers kommen ums Leben.
- 1971 - Belgien: Auf dem Flug von London nach Salzburg stürzt eine Maschine der BEA (British European Airways) über dem belgischen Kanegam ab. Alle 63 Personen an Bord sterben.
- 1990 - Baiyun, Volksrepublik China: Während der Notlandung einer Boeing 737 kommt es zwischen dem Pilot und dem Entführer zu einem Kampf und die Maschine gerät außer Kontrolle. Sie rammt eine Boeing 707 und kracht anschließend in eine Boeing 757. 132 Menschen sterben.
- 1996 - Lima, Peru: Eine Boeing 757 der Aero Peru stürzt kurz nach dem Start ins Meer. Alle 70 Menschen an Bord sterben.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1980 - Larry Holmes verteidigt seinen Weltmeistertitel im Schwergewicht im Ceasars Palace von Las Vegas mit einem Sieg durch technischen KO in Runde 11 gegen Muhammad Ali.
Geboren
Muhammad Ali
- 1452 - Richard III., König von England
- 1538 - Karl Borromäus, ein Heiliger der katholischen Kirche
- 1616 - Andreas Gryphius, deutscher Dichter
- 1754 - Louis de Bonald, französischer Staatsmann und Philosoph
- 1768 - William Carr Beresford, britischer General und portugiesischer Marschall
- 1800 - Nat Turner, US-amerikanischer Revolutionär
- 1818 - Conrad Wilhelm Hase, deutscher Architekt
- 1821 - Nino Bixio, italienischer Freiheitskämpfer
- 1832 - Edward Tylor, britischer Anthropologe
- 1847 - Paul von Hindenburg, deutscher Reichspräsident
- 1852 - William Ramsay, britischer Chemiker
- 1860 - Hans Arnold, deutscher Bildhauer
- 1861 - Friedrich Simon Archenhold, deutscher Astronom
- 1866 - Isabelle Kaiser, Schweizer Schriftstellerin
- 1869 - Mahatma Gandhi, indischer Politiker und Menschenrechtskämpfer
- 1871 - Cordell Hull, US-amerikanischer Außenminister
- 1879 - Joseph Stoffels, Weihbischof in Köln
- 1886 - Leon Hirsch, jüdischer Buchhändler und Kabarettleiter
- 1890 - Friedrich Griese, deutscher Schriftsteller
- 1890 - Groucho Marx, US-amerikanischer Komiker und Schauspieler (Marx-Brothers)
- 1891 - Jossyp Bokschaj, ukrainischer Maler
- 1895 - Bud Abbott, US-amerikanischer Komiker und Schauspieler
- 1896 - Jacques Duclos, französischer Politiker
- 1897 - Wallace Stevens, amerikanischer Lyriker
- 1902 - Leopold Figl, österreichischer Politiker
- 1904 - Graham Greene, englischer Schriftsteller
- 1904 - Lal Bahadur Shastri, indischer Politiker und Regierungschef
- 1907 - Victor Estenssoro, bolivianischer Politiker und Staatspräsident
- 1907 - Alexander Todd, britischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1907 - Ria Deeg, deutsche Widerstandskämpferin
- 1913 - Annette Rogers, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1916 - Ángel Suquía Goicoechea, emeritierter Erzbischof von Madrid und Kardinal
- 1917 - Christian de Duve, belgischer Biochemiker und Nobelpreisträger
- 1921 - Giorgio Scarlatti, italienischer Rennfahrer
- 1927 - Uta Ranke-Heinemann, katholische Theologin und Autorin
- 1928 - Oswalt Kolle, deutscher Publizist
- 1930 - Günter Kochan, deutscher Komponist
- 1939 - Jimmy Torres, US-amerikanischer Musiker
- 1939 - Lolly Vegas, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1940 - Werner Dörflinger, deutscher Politiker (CDU)
- 1940 - Herbert Riehl-Heyse, deutscher Journalist und Autor
- 1941 - Ronald Meagher, US-amerikanischer Gitarrist
- 1941 - Hilbert Meyer, deutscher Schulpädagoge (Professor)
- 1942 - Manfred Zapatka, deutscher Schauspieler
- 1945 - Don McLean, US-amerikanischer Sänger
- 1947 - Dieter Pfaff, deutscher Schauspieler
- 1947 - Christa Prets, SPÖ-Politikerin, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 1948 - Siim Kallas, estländischer Politiker und EU - Kommissar
- 1948 - Chris LeDoux, US-amerikanischer Country-Sänger und professioneller Rodeoreiter
- 1948 - Anna Mitgutsch, österreichische Schriftstellerin
- 1949 - Walter Wehner, deutscher Schriftsteller
- 1950 - Mike Rutherford, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1951 - Romina Power, US-amerikanische Sängerin
- 1952 - Ish Ledesma, kubanischer Musiker und Sänger
- 1953 - Sting (Matthew Summer), britischer Musiker
- 1955 - Lorraine Bracco, US-amerikanische Schauspielerin
- 1955 - Philip Oakey, britischer Sänger und Songschreiber (Human League)
- 1965 - Shahrukh Khan, indischer Schauspieler
- 1967 - Frankie Fredericks, namibischer Leichtathlet
- 1967 - Thomas Muster, österreichischer Profi-Tennisspieler
- 1970 - Klaus Schmeh, deutscher Sachbuchautor
- 1971 - Xavier Naidoo, deutscher Sänger
- 1973 - Ferris MC, deutscher Rapper und Schauspieler
- 1976 - Anita Kulcsár, ungarische Handballspielerin
- 1978 - Simon Pierro, deutscher Zauberkünstler
Gestorben
Simon Pierro
Simon Pierro
Simon Pierro
- 534 - Athalarich, ostgotischer König in Italien ( - 516)
- 1264 - Urban IV. (Papst), aus Frankreich stammender Papst (seit 1261)
- 1267 - Margarethe von Babenberg, Frau des böhmischen Königs Přemysl Ottokar II.
- 1429 - Hermann von Neuzelle, Prior in Neuzelle, katholischer Seliger
- 1429 - Jakob von Neuzelle, Bursarius in Neuzelle, katholischer Seliger
- 1429 - Petrus von Neuzelle, Abt von Neuzelle, katholischer Seliger
- 1629 - Pierre de Bérulle, französischer Theologe und Kardinal ( - 1575)
- 1637 - Angelo Sala, Arzt, Wissenschaftler und Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft
- 1708 - Anne-Jules de Noailles, Marschall von Frankreich
- 1803 - Samuel Adams, US-amerikanischer Revolutionär, u.a. einer der Organisatoren der Boston Tea Party ( - 1722)
- 1850 - Joseph Madersperger, österreichischer Schneidermeister und Erfinder ( - 1768)
- 1853 - Dominique François Jean Arago, französischer Physiker ( - 1786)
- 1865 - Edwin De Haven, US-amerikanischer Polarforscher
- 1868 - François-Christophe-Edouard Kellermann, französischer Staatsmann und Diplomat
- 1892 - Ernest Renan, französischer Religionshistoriker, Philosoph und Orientalist ( - 1823)
- 1895 - Eugen Langen, deutscher Ingenieur und Erfinder, maßgeblich an der Entwicklung des Ottomotors beteiligt
- 1899 - Anton Bacalbasa, rumänänischer Publizist ( - 1865)
- 1916 - Dimtscho Debeljanow, bulgarischer Lyriker ( - 1887)
- 1918 - Christian Otto Mohr, deutscher Ingenieur und Statiker
- 1920 - Max Bruch, deutscher Komponist und Dirigent
- 1921 - Wilhelm II. (Württemberg), 4. König von Württemberg
- 1927 - Svante Arrhenius, schwedischer Physikochemiker (Chemienobelpreis 1903)
- 1931 - Georg Demmler, deutscher Architekt, Sportler und Sportfunktionär
- 1938 - Ferdinand Schrey, Mitbegründer der Stenografie
- 1941 - Albin Müller, deutscher Architekt, Pädagoge und Gestalter
- 1942 - Robert Nathaniel Dett, kanadischer Komponist
- 1951 - Hermann Pistor, deutscher Optiker
- 1968 - Marcel Duchamp, französischer Maler und Objektkünstler
- 1970 - Grethe Weiser, deutsche Schauspielerin
- 1973 - Paavo Nurmi, finnischer Leichtathlet
- 1985 - Alexander Möller, deutscher Politiker (SPD)
- 1985- George Savalas, US-amerikanischer Schauspieler (Bruder von Telly Savalas)
- 1985 - Hugo Decker, deutscher Politiker der Bayernpartei
- 1985 - Rock Hudson, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1996 - Helmut Artzinger, deutscher Politiker und MdB
- 1998 - Olivier Gendebien, belgischer Rennfahrer und viermaliger Le-Mans-Gewinner
- 1999 - Heinz Günther Konsalik, deutscher Schriftsteller
- 2001 - Manny Albam, Musiker aus der Dominikanischen Republik
- 2002 - Heinz von Foerster, US-amerikanischer Philosoph
- 2003 - Gunther Philipp, österreichischer Schauspieler und Kabarettist
- 2003 - Otto Günsche, Hitlers letzter Adjutant
- 2004 - Luděk Kopřiva, tschechischer Schauspieler
- 2005 - August Wilson, US-amerikanischer Dramatiker und Bühnenautor
Feier- und Gedenktage
- Nationalfeiertag von Guinea
- Lokaler Feiertag St. Leodegar, Stadtpatron Luzern
- Schutzengelfest
Siehe auch
- 1. Oktober - 3. Oktober
- 2. September - 2. November
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1002
ja:10月2日
ko:10월 2일
simple:October 2
th:2 ตุลาคม
22. AugustDer 22. August ist der 234. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 235. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 131 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1485 – Rosenkriege um die englische Thronherrschaft: In der Schlacht von Bosworth Field fällt Richard III., König aus dem Haus York.
- 1614 – Während des Fettmilch-Aufstands stürmen und plündern aufständische Handwerksgesellen die Frankfurter Judengasse.
- 1851 - Nordöstlich von Melbourne wird in Victoria Gold gefunden, die Geschichte Australiens prägt ein Goldrausch.
- 1864 - Zwölf Staaten unterzeichnen die Genfer Konvention, Grundlage des humanitären Völkerrechts.
- 1872 - Fertigstellung der Port Augusta-Darwin Telegraphenleitung in Australien
- 1927 - Die beiden Anarchisten Sacco und Vanzetti werden sieben Jahre nach ihrer Verhaftung wegen eines Raubmordes hingerichtet, den sie nicht begangen haben. Fünfzig Jahre Später wurden sie vom damaligen Governeur von Massachusetts, Michael Dukakis, rehabilitiert.
- 1942 - Fritz Sauckel, Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz im Deutschen Reich, ordnet für die Arbeitskräfte in den besetzten Gebieten des Deutschen Reiches die 54-Stunden-Woche an und hebt Beschränkungen der Sonn- und Feiertagsarbeit auf.
- 1950 - Gründung des THW (Technisches Hilfswerk)
- 1973 - US-Außenminister William P. Rogers tritt zurück; Henry Kissinger wird sein Nachfolger.
- 1998 - Berlin: Unter dem Motto "Auftakt für den Wechsel" leitet die SPD die heiße Phase ihres Bundestagswahlkampfes ein.
- 1999 - Am Randes eines Volksfestes in Eggesin (Mecklenburg-Vorpommern) misshandeln Jugendliche zwei Vietnamesen und verletzen sie schwer. Die Polizei nimmt die mutmaßlichen Täter fest
- 2002 - Einweihung der Polizeiakademie in Kabul, Afghanistan durch Präsident Hamid Karsai und Innenminister Taj Mohammad Wardak
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1777 - Uraufführung der Oper April Day von Samuel Arnold im Little Theatre in London.
- 1920 - Geburtsstunde der Salzburger Festspiele: Hugo von Hofmannsthals Jedermann wird auf dem Domplatz aufgeführt.
Religion
- 1954 Pius XII. (1939 - 1958) führt zum Abschluss des Marianischen Jahres am 31. Mai ein Fest Maria Königin am 31. Mai ein. Der neue Generalkalender verlegt den heute gebotenen Gedenktag auf den ehemaligen Oktavtag von Mariä Himmelfahrt, den 22. August.
Katastrophen
- 1942 - Untergang des zur Geleitsicherung eingesetzten Zerstörers "Ingraham" (USA) westlich von Halifax im Nordatlantik nach der Kollision mit dem Tankschiff "Chemung". Von den 200 Mann Besatzung des Zerstörers sterben 189 Mann, der Tanker wurde schwer beschädigt.
- 1985 - In Manchester fängt eine Boeing 737 der British Airtours mit 137 Menschen an Bord während des Startvorgangs Feuer. 55 Personen sterben in den Flammen und an den Rauchvergiftungen.
- 2005 - In der Nacht vom 22.-23. August grosse Flutkatastrophe in der Schweiz.6 Menschen kamen in Schlammlawinen oder im Wasser um.Betroffen waren vor allem das Berner Oberland mit den Städten Meiringen Brienz Interlaken und Thun und das Dorf Oey (im Diemtigtal),ferner Thun und Bern.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1647 - Denis Papin, Erfinder des Dampfkochtopfes
- 1711 - Heinrich von Bibra, Fürstbischof des Hochstift Fulda
- 1768 - Johann Friedrich Gottlieb Delbrück, preußischer Theologe und Erzieher
- 1781 - Juliana Blasius, Lebensgefährtin des Schinderhannes
- 1818 - Rudolf von Jhering, deutscher Rechtsgelehrter
- 1825 - Julius Schulhoff, tschechischer Pianist und Komponist
- 1840 - Thomas Johann Heinrich Mann, Lübecker Kaufmann und Vater der beiden Schriftsteller Thomas und Heinrich Mann
- 1846 - Amalie Skram, norwegisch-dänische Schriftstellerin
- 1854 - Milan I., König von Serbien
- 1860 - Paul Nipkow, deutscher Erfinder
- 1862 - Claude Debussy, französischer Komponist
- 1867 - Maximilian Oskar Bircher-Benner, schweizerischer Arzt, Ernährungswissenschaftler und Erfinder des Birchermüesli
- 1874 - Max Scheler, deutsch-jüdischer Philosoph
- 1874 - Edward Bairstow, englischer Organist, Pädagoge, Komponist, Chorleiter und Dirigent
- 1880 - Gorch Fock, deutscher Schriftsteller
- 1880 - George Herriman, US-amerikanischer Comiczeicher und Karikaturist (Krazy Kat)
- 1884 - Raymonde de Laroche, französische Fliegerin
- 1884 - Panait Istrati, rumänischer Schriftsteller
- 1887 - Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk, Reichsfinanzminister von 1932 bis 1945 unter von Papen und Hitler
- 1893 - Dorothy Parker, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1893 - Ernst Waldow, deutscher Schauspieler
- 1897 - Elisabeth Bergner, österreichische Schauspielerin
- 1902 - Erwin Kramer, Minister für Verkehrswesen der DDR und Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn
- 1902 - Leni Riefenstahl, deutsche Regisseurin
- 1904 - Deng Xiaoping, chinesischer Politiker
- 1904 - Walter Bach, österreichischer Komponist
- 1908 - Henri Cartier-Bresson, französischer Fotograf
- 1911 - Edvard Hambro, norwegischer Politiker
- 1917 - John Lee Hooker, US-amerikanischer Musiker
- 1920 - Ray Bradbury, US-amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor
- 1920 - Wolfdietrich Schnurre, deutscher Schriftsteller
- 1923 - Sonny Thompson, US-amerikanischer Bandleader
- 1924 - Matthias Sieber, US-amerikanischer Sänger
- 1926 - Bob Flanigan, US-amerikanischer Sänger
- 1926 - Honor Blackman, britische Schauspielerin
- 1928 - Karlheinz Stockhausen, deutscher Komponist
- 1933 - Irmtraud Morgner, deutsche Schriftstellerin
- 1934 - Hartmut Boockmann, deutscher Historiker
- 1935 - edna annie proulx, usa · schriftstellerin, journalistin
- 1935 - Hansgünther Heyme, deutscher Regisseur
- 1938 - Dale Hawkins, US-amerikanischer Sänger
- 1939 - Fred Milano, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Carl Mann, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Harald Norpoth, deutscher Leichtathlet
- 1944 - Peter Hofmann, deutscher Opernsänger
- 1945 - Ron Dante, US-amerikanischer Sänger
- 1947 - Donna Godchaux, US-amerikanische Sängerin
- 1948 - Sam Neely, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1950 - Lewis Libby, ehemaliger Stabschef des US-Vizepräsidenten Dick Cheney
- 1957 - Steve Davis, englischer Snooker-Spieler und Officer of the Order of the British Empire
- 1958 - Ian Mitchell, britischer Musiker
- 1959 - Collin Raye, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1961 - Roland Orzabel, britischer Musiker
- 1961 - Debbie Peterson, US-amerikanische Musikerin (Bangles)
- 1963 - Tori Amos, US-amerikanische Musikerin
- 1964 - Mats Wilander, schwedischer Tennisspieler
- 1967 - Paul Ereng, kenianischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1967 - Layne Staley, Ex-Sänger der US-amerikanischen Band Alice In Chains
- 1987 - Josip Tadic, kroatischer Fußballspieler
Gestorben
Josip Tadic
- 408 - Stilicho, weströmischer General
- 1155 - Konoe, 76. Kaiser von Japan (1142 - 1155)
- 1241 - Gregor IX., Papst von 1227 bis 1241
- 1280 - Nikolaus III., von 1277 bis 1280 Papst
- 1350 - Philipp VI., König von Frankreich von 1328 bis 1350
- 1482 - Mechthild von der Pfalz, Persönlichkeit des deutschen Mittelalters
- 1485 - Richard III., König von England seit 1483
- 1494 - Hans Memling, belgischer Maler
- 1532 - William Warham, Erzbischof von Canterbury seit 1503
William Warham
- 1554 - Francisco Vásquez de Coronado, spanischer Konquistador
- 1599 - Luca Marenzio, italienischer Komponist
- 1680 - Johann Georg II., Fürst aus dem Hause Wettin
- 1789 - Johann Heinrich Tischbein der Ältere, deutscher Maler
- 1793 - Louis de Noailles, Marschall von Frankreich
- 1797 - Dagobert Sigmund von Wurmser, österreichischer Feldmarschall
- 1806 - Jean Honoré Fragonard, französischer Maler
- 1818 - Warren Hastings, britischer Politiker
- 1828 - Franz Josef Gall, deutscher Arzt und Anatom
- 1850 - Nikolaus Lenau, österreichischer Schriftsteller
- 1858 - Christoph Merian, schweizerischer Grossgrundbesitzer, Stiftungsgründer
- 1861 - Xianfeng, Chinesischer Kaiser (Qing-Dynastie)
- 1891 - Jan Nepomuk Neruda, tschechischer Journalist, Dichter und Schriftsteller
- 1902 - Franz Sigel, Offizier im Großherzogtum Baden
- 1904 - Kate Chopin, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1911 - Theodor Scheimpflug, Entdecker der fotografischen Regel
- 1918 - Korbinian Brodmann, deutscher Neurologe und Psychiater
- 1922 - Michael Collins (Irland), irischer Freiheitskämpfer und Politiker
- 1942 - Clemens von Franckenstein, deutscher Opernkomponist und Generalintendant
- 1942 - Michel Fokine, Choreograf und Gründer des modernen Ballett
- 1944 - Luigi Maglione, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1946 - Döme Sztójay, ungarischer Militär und Politiker
- 1948 - Adolf Behne, deutscher Architekt, Kunstpolitiker und Wissenschaftler
- 1950 - Ferdinand Herbst, deutscher evangelischer Theologe
- 1951 - Johannes Kirschweng, deutscher katholischer Priester und Schriftsteller
- 1954 - Wilhelm Tenhagen, deutscher Politiker und MdB
- 1962 - Rudolf Alexander Schröder, deutscher Schriftsteller
- 1966 - Erwin Komenda, österreichisch-deutscher Automobildesigner
- 1970 - Adolf Julius Merkl, österreichischer Staats- und Verwaltungsrechtler
- 1976 - Juscelino de Oliveira, brasilianischer Mediziner und Staatspräsident
- 1976 - Oskar Brüsewitz, evangelischer Pfarrer
- 1978 - Ignazio Silone, italienischer Schriftsteller
- 1978 - Jomo Kenyatta, Staatspräsident von Kenia
- 1980 - Alfred Neubauer, Rennleiter des Mercedes-Grand-Prix-Teams
- 1980 - Gabriel González Videla, chilenischer Politiker
- 1981 - Glauber Rocha, brasilianischer Filmregisseur
- 1981 - Karl von Appen, deutscher Bühnenbildner
- 1985 - Paul Peter Ewald, deutscher Physiker
- 1989 - Alexander Jakowlew, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur und Chefingenieur
- 1996 - Erwin Leiser, deutscher Schriftsteller und Journalist
- 2000 - Abulfas Eltschibej, aserbaidschanischer Kulturwissenschaftler, Politiker, Staatspräsident
- 2003 - Jindrich Polák, tschechischer Filmregisseur
- 2003 - Floyd Tillman, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 2004 - Daniel Petrie, kanadischer Regisseur
- 2004 - Ota Sik, tschechisch-schweizerischer Maler und Wirtschaftswissenschaftler
- 2005 - Henri Génès, französischer Schauspieler
- 2005 - Andrónico Luksic, chilenischer Minenbesitzer und Milliardär
- 2005 - Ulrich Sahm, deutscher Botschafter und Diplomat
- 2005 - Dieter Wolf, ehemaliger Präsident des Bundeskartellamtes
Feier- und Gedenktage
- Gedenktag der Heiligen Rosa von Lima
- Gedenktag Maria Königin
Siehe auch
- 21. August - 23. August
- 22. Juli - 22. September
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0822
ja:8月22日
ko:8월 22일
simple:August 22
th:22 สิงหาคม
1485
Politik und Weltgeschehen
- Ablösung der englischen Plantagenet-Dynastie durch die Tudor Dynastie
- Der portugiesische Seefahrer Bartolomëu Diaz erreicht das Kap der guten Hoffnung
- Die südspanische Ortschaft Setenil fällt im Zuge der Reconquista-Bewegung gegen die maurische Herrschaft in Spanien nach dem siebten Anlauf in christliche Hand
- Erste portugiesische Handelsniederlassungen im Bereich der Kongo-Mündung
- Kuttenberger Religionsfrieden
- 6. Januar: Wilhelm Werner von Zimmern, deutscher Historiker und Jurist († 1575)
- 26. April: Sibylle von Baden, Markgräfin von Baden († 1518)
- 24. Juni: Johannes Bugenhagen („Doktor Pomeranus“), Reformator Pommerns und Dänemarks († 1558)
- 22. August: Beatus Rhenanus, Humanist, Drucker, Redakteur, Philologe und Geschichtswissenschaftler († 1547)
- 16. Dezember: Katharina von Aragón, Frau Heinrichs VIII. Königin von England († 1536)
- ca. 1485: Matteo Bandello, italienischer Dichter († 1561)
- Nikolaus Decius, Mönch, Seelsorger, Kantor und Kirchenliederdichter († nach 1546)
- 22. August: Richard III., letzter englischer König der Plantagenet-Dynastie, gefallen ( - 1452)
- 27. Oktober: Rudolf Agricola, Humanist und Schriftsteller ( - 1444)
ko:1485년
simple:1485
England
England ist das größte und am dichtesten besiedelte Gebiet des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland.
Fälschlicherweise wird England oft als Synonym für den Staat des Vereinigten Königreichs oder die Insel Großbritannien gebraucht.
Geografie
England umfasst die südlichste Hälfte der Insel Großbritannien, grenzt im Norden an Schottland und im Westen an Wales und die Irische See. Im Osten grenzt England an die Nordsee, im Süden liegt England am Ärmelkanal.
Politik
Die Regierung des Königreichs hat, ebenso die königliche Familie, ihren Sitz in der englischen Hauptstadt London. England hat - im Gegensatz zu Schottland, Wales oder Nordirland - kein Landesparlament oder eine Landesregierung. Deren Aufgaben werden vom Parlament und der Regierung des Vereinigten Königreiches wahrgenommen. Dabei ist es heute üblich, dass sich bei Abstimmungen im Parlament, die nur England betreffen, die Abgeordneten der anderen Landesteile ihrer Stimme enthalten. Jedoch ist in Planung, England in verschiedene administrative Regionen mit eigener Verwaltung aufzuteilen (Devolution).
Siehe auch: Liste der britischen Premierminister.
Heraldik
Liste der britischen Premierminister
Die englische Flagge, bekannt als St. Georgs-Kreuz, ist ein rotes Kreuz auf einem weißen Hintergrund.
Weitere heraldische Symbole sind die Tudor-Rose und die Drei Löwen.
> Konstitutionelle Demokratie
Geschichte Sport Verwaltungsgliederung
Die 39 historischen Grafschaften (engl. Counties)
Diese 39 historischen Grafschaften bestehen seit dem hohen Mittelalter. In ihrer Funktion als Verwaltungsbezirke sind sie seit Mitte des 20. Jahrhunderts mehrmals neu gegliedert worden, jedoch bestehen die historischen Grafschaften im Bewusstsein der Bevölkerung weithin fort. Größere Städte galten als Teil der Grafschaften, wurden jedoch als Boroughs eigenständig verwaltet.
- Siehe Traditionelle Grafschaften Englands
Die gegenwärtige Verwaltungsgliederung
Traditionelle Grafschaften Englands
Traditionelle Grafschaften Englands
Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Verwaltungsgliederung teilweise den neu entstandenen Ballungsgebieten angepasst. Dadurch veränderten sich auch die Grenzen der oben genannten 39 (historischen) Grafschaften (Counties). So wurde z.B. 1965 die Verwaltungseinheit Greater London eingerichtet. 1974 entstanden 6 Metropolitan Counties und die so genannten Non-Metropolitain Counties, darunter auch einige kleinere neue Grafschaften wie Avon, Humberside und Cleveland, die jedoch in den 1990er Jahren zum Teil wieder aufgelöst wurden (so auch Rutland oder Westmorland). Die Counties untergliedern sich in Bezirke (Metropolitain Districts bzw. Districts), die aufgrund ihrer Aufgabenstellung etwa den Stadtverwaltungen Deutschlands entsprechen. Diese Distrikte bestehen meist aus einer Vielzahl von Städten und kleineren Siedlungen, die jedoch keine eigene Verwaltung haben. Man spricht von einer "zweistufigen Verwaltung" (1. Stufe Grafschaften; 2. Stufe Districs)
1986 wurden die Grafschaftsräte bzw. -verwaltungen der Metropolitain Counties aufgelöst. Ihre Aufgaben wurden an die untergliederten Metropolitain Districts delegiert, so dass diese alle Aufgaben der Grafschaften und der Districs erledigen ("einstufige Verwaltung"). In ihrer Funktion können die Metropolitain Districts seither als "Unitary Authorities" bezeichnet werden. Dennoch wurde die Bezeichnungen der 6 Metropolitain Counties beibehalten und ist seither aber nur noch für die Beschreibung der geografischen Lage bzw. für statistische Zwecke von Bedeutung.
Zahlreiche Non-Metropoltain Distrikts wurden Mitte der 1990er Jahre als Unitary Authorities aus den Grafschaften ausgegliedert. Sie erledigen seither die Verwaltungseinheiten der Grafschaften mit und sind somit den Metropolitain Districts vergleichbar.
Die Grafschaften und Unitary Authorities Englands sind heute zu 9 Regionen zusammen gefasst. Zur Untergliederung der Regionen und Grafschaften siehe Verwaltungsgliederung Englands und Verwaltungsgrafschaften Englands.
Großstädte
Verwaltungsgrafschaften Englands
In der englischen Sprache macht man einen Unterschied zwischen den Begriffen City und Town, was, ins Deutsche übersetzt, beides "Stadt" bedeutet.
Das Recht, als "City" bezeichnet zu werden, besiegelt eine königliche Ernennungsurkunde, die so genannte Royal Charter. Meist orientierte man sich dabei daran, ob die betreffende
Ansiedlung eine Kathedrale besitzt. Während beispielsweise das kleine Hereford mit nicht einmal 60.000 Einwohnern eine "City" darstellt, ist Stockport mit seinen 285.000 Einwohnern "Town".
Die folgende Liste der "Großstädte" Englands beinhaltet auch die so genannten Metropolitan Boroughs. Manche dieser einzelnen Verwaltungsbezirke bestehen aus mehren Städten ("Town" oder "City"). So besteht der Metropolitan Borough Salford aus der City of Salford und anderen Städten, die man als "Town" bezeichnet, während der Metropolitan Borough Manchester lediglich aus der City of Manchester besteht. Diese Metropolitan Boroughs sind einstufige Verwaltungseinheiten, die man mit unseren kreisfreien Städten vergleichen kann.
Metropolitan Boroughs fasst man in England zu Metropolitan Counties zusammen, die allerdings als Gebietskörperschaften keine Rolle mehr spielen. (Mehr dazu siehe: Verwaltungsgliederung Englands).
Siehe auch: Greater London, Unitary Authority
Die größten städtischen Verwaltungsbezirke in England mit mehr als 200 000 Einwohner (gemäß dem UK Census 2001 in tausend) sind:
- London (7 172)
- Birmingham (977)
- Leeds (715)
- Sheffield (513)
- Bradford (468)
- Liverpool (439)
- Manchester (393)
- Kirklees (389)
- Bristol (381)
- Wakefield (315)
- Wirral (312)
- Dudley (305)
- Wigan (301)
- Coventry (301)
- Doncaster (287)
- Stockport (285)
- Sefton (283)
- Sandwell (283)
- Sunderland (281)
- Leicester (279)
- Nottingham (266)
- Bolton (261)
- Newcastle-upon-Tyne (260)
- Walsall (253)
- Rotherham (248)
- Kingston upon Hull (244)
- Stoke-on-Trent (241)
- Plymouth (240)
- Wolverhampton (237)
- Derby (222)
- Barnsley (218)
- Southampton (217)
- Oldham (217)
- Salford (216)
- Tameside (213)
- Trafford (210)
- Milton Keynes (210)
- Rochdale (205)
- Solihull (200)
Kultur
Das Gärtnern ist eine englische Leidenschaft; es stehen auch eine Vielzahl von Gärten für die Besichtigung offen.
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